Vom Glücklich - und Zufriedensein

Blouse: sponsored by KingLouie

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In unserer Konsum orientierten Gesellschaft rennen wir dem Glück permanent hinterher. Wir wollen es unbedingt: glücklich sein! Wie eine Droge versuchen wir uns diesen Gefühlszustand zu beschaffen. Durch Konsum der verschiedensten Dinge: Kleidung, Technik, Essen, Alkohol, Menschen ... Das Grundproblem and der ganzen Sache ist jedoch, dass wir gar nicht permanent glücklich sein KÖNNEN. Deshalb ist das Glück, auch so etwas besonderes: wie das Verliebtsein. Es ist unkontrollierbar.

How to be happy?

Glücklichsein kann man also nicht dauerhaft,...es wird in unserem Leben immer wieder Ergebnisse geben, die uns mit negativen Gefühlen wie Wut, Trauer und Schmerz versorgen. So ist es eben. Doch was man meiner Meinung nach jeden Tag sein kann ist: ZUFRIEDENSEIN.

How to be satisfied? Be THANKFUL!

Ich finde das Zufriedenheit eine Ansichtssache und Einstellung ist. Wie das Wort schon impliziert versteckt sich dahinter das Word Frieden. Wenn ich in Frieden mit etwas bin, habe ich kein unnötiges Verlangen, bin im Einklang mit mir selbst, weil ich meine Bedürfnisse kenne. Zufriedenheit ist ein Zustand der Dankbarkeit voraussetzt.

Ich kann mich selbst und mein Leben immer defizitär wahrnehmen. Ich kann mich jeden Tag unter Druck setzen, dass ich nicht schön, schlau, dünn, erfolgreich oder reich genug bin. Doch wir sollten nicht darauf achten an was es uns allem mangelt sondern uns darauf besinnen, was wir bereits allen in unserem Leben haben/besitzen.

Wo ist unsere Dankbarkeit für das vermeintlich Selbstverständliche, aber auch das Wunderbare in unserem Leben geblieben?

Je älter ich werde und je mehr Erfahrungen ich machen darf, desto mehr wird mir bewusst, dass die meisten Lebenssituationen eine Ansichtssache sind und ich alles aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. Das heißt nicht, dass ich aus einer Scheiss-Situation deshalb eine gute mache. Aber ich kann somit vielen Ereignissen das Drama entziehen und mich in Akzeptanz von Dingen üben, die ich nicht ändern kann. Das was veränderbar ist, liegt  auch in meiner Hand....das ist doch ziemlich toll!

Aber lange Rede kurzer Sinn...Dankbarkeit und die daraus resultierende Zufriedenheit , sind etwas, dass ich seit einiger Zeit jeden Tag praktiziere. Wie? Ganz einfach!

Jeden Abend oder Morgen sage ich mir zehn Dinge auf für die ich dankbar bin.

Das können und sollten ganz grundlegende Sachen sein (z.Bsp.: Ich bin dankbar dafür, dass ich eine Wohnung, Nahrung, ein Leben habe...) und dann auch gern sehr spezielle/tagesaktuelle Sachen (Ich bin dankbar, dass ich heute wieder zum Sport gehen, bzw. etwas Gutes für mich tuen kann ODER ich bin dankbar, dass ich heute Zeit mit Freundin XY verbringen kann). So lapidar das alles vielleicht klingen mag, so essentiell ist es. Seitdem ich diese kleine Praxis in meinen Alltag integriere, fühle ich mich sehr zufrieden und ehrlich gesagt: auch glücklicher denn je.  

Für mich gibt es so viele Punkte in meinem Leben, für die ich so unfassbar dankbar bin. Wenn man sich diese erst einmal bewusst macht, kann man schnell überwältigt werden <3

Ich bin auch dankbar für jeden Leser dieses Blogs. Für jeden der sich immer wieder die Zeit nimmt, diese Zeilen zu lesen!

<3 <3 <3 

Liebst,

Madlén Bohéme

Die Ostsee - Der Strandkorb und das Meer

Der Sommer 2017 darf gerne niemals vorbei gehen. Irgendwie ist er perfekt, zwischen lauen durchtanzen Sommernächten (dank Open Air's und gute Freunde), Balkonien und Schlafentzug hat sich auch das ein oder andere Weekend-Getaway eingeschlichen. Ob Eibsee, Hiking Trip im Harz oder wie vorletztes Wochenende an die Ostsee...ich bin gefühlt nie so viel unterwegs gewesen wie in den letzten Wochen. Und ich liebe es. Raus aus dem Alltag, rein in die Natur, eine neue Umgebung, neue Menschen, Eindrücke und Erfahrungen. Für mich gibt es nix Schöneres, aber ich weiss es dann auch immer wieder zu schätzen, wenn ich in meinem heiß geliebten Leipzig zurück bin, bei meinen wunderbaren Freunden und es mir mal ganz gemütlich in meiner Wohnung machen kann. Die Mischung macht es im Leben, bei allem!

Wenn man so eine intensive Zeit erlebt, begleiten einen immer auch ganz bestimmte Dinge: ein Lied (oder besser der Soundtrack eines Lebensabschnitts), ein bestimmter Duft, ein Lieblingsgericht. Was meinen Strandurlaub im Ostseebad Bansin auf Usedom angeht, wird es wohl für immer und ewig der Streifenpullover von King Louie (ich berichtet bereits hier) sein. Das ich mit dem niederländischen Label aktuelle kooperiere, ist kein Geheimnis und deshalb durfte ich mir auch schon erste Stücke aus der neuen Herbst Kollektion aussuchen. Der dünne  Pulli hat es mir sofort angetan und musste mit ins Reisegepäck. 

Als ich dann am zweiten Tag mit meiner Schwester nach Wellness, Sauna und monster Frühstück den Strand entlang spaziert bin, fand ich dann auch witzigerweise noch einen Strandkorb, der die vielen bunten Farben meines Oberteils aufgriff! Zufälle gibt es nicht, deshalb haben wir sofort die Kamera gezückt und ein paar Schnappschüsse gemacht. Aber seht selbst:

Für alle die King Louie noch nicht kennen: hierbei handelt es sich um ein Vintage angehauchtes Modelabel aus Holland, welches fair produzieren lässt...ein Blick auf die Seite lohnt sich.

Ich schmachte nun noch etwas der Ostsee und dem Wochenende hinterher und wünsche Euch einen guten Start in eine wundervolle Sommerwoche.

Liebst,

Madlén Bohéme

In Kooperation mit King Louie

Liebe lieber leicht oder: er steht einfach nicht auf dich!

Ende 20 und Single, Anfang 30 und Single oder generell Single, egal in welchem Alter. Im Zeitalter von #ghosting#benching und Wörtern wie #boyfriendmaterial, sowie anderen komischen menschlichen Verhaltensweisen, ist es gar nicht so einfach eigene Lovestories zu schreiben.

Denn haben wir das Objekt der Begierde, erst einmal erspäht und für sehr gut befunden, geht das große Drama erst richtig los. Wir werden uns bewusst, dass wir sie oder ihn mögen, dass wir Gefühle hegen, verliebt sind, also verletzbar werden und fangen dann leider sehr oft an, uns sehr komisch zu verhalten.

Da wird dann der komplette Alltag verändert, denn er könnte ja eventuell am Wochenende nach einem Date fragen, den Freunden wird abgesagt oder zumindest werden sie hingehalten bzw. mit der Option versehen, dass man doch noch mal weg muss, sollte ER sich melden...

Hinzukommen die stundenlangen Interpretations- und Analysensitzungen mit Freundinnen darüber, wann der perfekte Zeitpunkt zum Antworten ist (erstmal zappeln lassen vs. ich schaue alle 2 Sek. panisch auf mein Telefon), es werden tausend Gründe gesucht wieso er sich nicht meldet oder nicht nach einem erneuten Treffen fragt.

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Er hat bestimmt grad super viel zu tun, sein Handy verloren oder hey: ist eventuell sogar gestorben...

Die Schönrederei und Erklärungsansätze darüber, warum sich unser Gegenüber nicht so verhält wie wir es uns eigentlich wünschen, kennt keine Grenzen. Wir sind Meister der Verdrängung von Tatsachen, welche sich in der Welt der Gefühle eigentlich ganz offensichtlich zeigen. Sobald es mit dem Objekt der Begierde nämlich awkward wird, er sich super unregelmäßig meldet, dich versetzt, Tage lang nicht zurückschreibt etc.pp...dann gibt es ehrlich gesagt nur einen einzigen Grund: ER STEHT EINFACH NICHT AUF DICH!

Schon Miranda aus Sex and the City hat den Wert und die Befreiung dieser Worte erkannt ;)

Ich weiss die Wahrheit tut weh und ich gehöre selbst zu der obigen Kategorie Frauen, die gerne psychologische Verhaltensmuster schematisch aufzeichnet, um das Verhalten des Gegenübers zu erklären. Es kann auch durchaus sein, dass ich damit richtig liege...doch am Ende, nämlich wenn ich auf meine Bedürfnisse und Wünsche schaue, komme ich doch wieder auf denselben Punkt: er kann mich nicht so wollen wie ich es gerne hätte. Denn ich würde ihn gerne mehr sehen, eine Beziehung eingehen oder was auch immer. Defacto: das wird nix. 

Warum verschwenden wir dann aber so viel Zeit auf Menschen, die unseren Wert und unsere Bereitschaft nicht erkennen?

Weil wir insgeheim unbedingt Liebe wollen, die große ...mit Nächten voller Leidenschaft, das Gefühl des Verzehrens...wir wollen auch ein bisschen Leiden. Das Gefühl in der Magengegend, dass mit einem Magen-Darm-Virus im positiven Sinne zu vergleichen ist. Und wir leiden lieber etwas länger und erhalten uns die Idee, die Hoffnungen und die Wunschvorstellung anstatt einzusehen, dass dieser Mensch einfach ab einem bestimmten Punkt Zeitverschwendung ist...nur unser Ego, dass will das so gar nicht so gern einsehen.  Denn ja: Ablehnung tut weh, vor allem dem Selbstwertgefühl. Doch wenn es nicht passt, dann passt es nicht. 

Wir, die Meister der Körbe...

Sind wir doch mal ehrlich, die Chance jemanden zu treffen, mit dem es wirklich passt, die ist jetzt nicht so enorm groß und mal abgesehen davon, dass wir selbst einen Korb bekommen, sollten wir uns mal fragen: wie oft vergeben wir den eigentlich selbst? Ich denke öfter als uns bewusst ist. 

Love happens

Liebe passiert einfach oder eben nicht. Du kannst sie nicht planen, heraussuchen oder dich dazu zwingen. Sie ist nicht kontrollierbar...das ist wunderschön und schrecklich zugleich, vor allem wenn sie unerwidert bleibt. 

Liebe lieber leicht!

Doch wenn sie passiert, dann ist es doch eigentlich ganz einfach oder? Überlegt doch mal: wenn ihr mit einem Mann oder einer Frau eine Beziehung eingegangen seid...dann gab es vielleicht die anfängliche Spielerei...aber der andere hat immer sein Interesse gezeigt, sich gemeldet, ihr habt Euch gesehen und es ist einfach passiert. Natürlich gibt es immer spannende Geschichten drumherum und manchmal hat es gedauert bis man sich bekommen hat. Aber am Ende und vor allem am Anfang jeder Liebe, fühlt es sich einfach nie unangenehm an. Und so sollte es sein. <3

Sarah hat mich übrigens mit zu diesem Post inspiriert. Sie hat zum selben Thema einen wunderbaren Post auf dem Alabaster Blogzine veröffentlicht - hier gehts lang! 

Happy weekend!

Madlén Bohéme

 

Sommer Make Up Look Part I

Sommer MakeUP Look

Sommer Sonne...Make Up Sperre. So kann man meine aktuelle Beauty-Routine beschreiben. Seid einigen Wochen habe ich irgendwie kaum Lust auf Make Up. Erstens weil zu warm, zweitens weil zu anstrengend und drittens: passt irgendwie nicht zum vielen Draußen Sein und Schwitzen, weil unpraktisch.

Die Zeiten wo ich voll geschminkt am Strand lag sind zum Glück eh vorbei! Doch wenn ich aktuell in die Schminktöpfe greife, dann braucht es nicht viel und deshalb stelle ich Euch heute meinen ersten Sommer Make Up Look vor. Er ist leicht, es werden nur die Lippen betont und mit einem einfachen feuchten Abschminktuch (ich nehme immer die mit Mizellenwasser von Rival de Loop) muss nur der Lippenstift weggewischt werden und ab gehts ins Meer, an den See oder ins Freibad. 

Die Produkte

Meine absolute Lieblingsbasis bzw. Gesichtspflegeprodukt Nummer eins ist aktuell das Vichy 89 Elixier, ich habe es kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und bin ganz ehrlich begeistert (dies ist by the way KEIN sponsored post). Es besteht aus 98% Thermalwasser und 2% natürlichem Hyaluron und meine Haut war lange nicht mehr so frisch und glatt. Es zieht super schnell ein und ist eine wunderbare Base.

Im zweiten Schritt kommt die auf Wasserbasis hergestellte Face&Body Foundation von MAC zum Einsatz. Sie ist super leicht, gleicht Rötungen aus, fühlt sich nur wie eine Lotion an. Ich liebe Sie und werde sie auch weiter im Winter tragen, man ist damit null zugekleistert.

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Anschließend zaubert mein Bronzer von TooFaced (tausend Dank dafür an Katja <3) noch etwas Sonne in's Gesicht und mit der Travel Variante der Gimme Brow von Benefit, wird dem Gesicht noch der passende Rahmen verpasst. 

An dieser Stelle könnte man auch schon aufhören, die Wimpern werden nicht getuscht, ich finde das schaut mega edgy aus. Für den Sommerlook gehört aber ein knalliger Ton auf den Lippen schon dazu. Ich liebe Pink-und Orangetöne sehr. Eine perfekte Mischung ist Relentlessly Red von MAC. Irgendwo dazwischen hat sich dieser Farbton eingefunden und ist auch wunderbar ohne Lipliner anzuwenden, dank der matten Textur. Und voilá...that's it.

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Was sind eure Sommer Beauty Hacks?

Liebst,

Madlén Bohéme

 

Fotos: @sarahmuehlstyle <3

Bearbeitung: @madlenboheme

Madlén Bohéme X JOLIE

Modezeitschriften fresse ich seitdem ich 12 bin...für mich gab es als Jugendliche oft nix Schöneres, als auf meinem Bett mit einem Cappuccino in der Hand durch die Hochglanzmagazine zu blättern und mich in ferne Welten wegzuträumen. Großstädte, aufregende Shootings und Kleidung die deine Persönlichkeit ausdrücken,  waren eine willkommene Abwechslung von sächsischer Kleinstadt und Shoppen bei New Yorker ;) 

17 Jahre später hat sich so einiges geändert. Das Bloggen erlaubt es mir über alle zu schreiben was ich möchte, tolle Print-Magazine holen mich immer noch ab um in andere Sphären zu schweben und das Reisen ist zum Glück um einiges einfacher als mit 15...dank eigenem Job und der Tatsache des Erwachsenseins. Im Leben hätte ich mir nicht erträumt einmal selbst in einem dieser Magazine aufzutauchen...doch auch diese werden wahr, warum eigentlich auch nicht!

Meine Damen und Herren: ich bin in der aktuellen JOLIE Ausgabe!

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