Boho Jewelry by World of Josephine - Von Mondketten, Hörnern und Peacezeichen

Symbole haben auf uns Menschen eine ungemeine Anziehungskraft. Sie bedeuten Schutz, sollen vor bösen Blicken schützen, politische Einstellungen verdeutlichen, sind ein Zeichen für Spiritualität oder Gläubigkeit. Wir schmücken uns gerne mit ihnen, vor allem in Form von Ketten und Anhängern. Ob All sehendes AugeHamas-Hand oder eben die Himmelskörper, an Gold-oder Silberketten dürfen vor allem bedeutungsträchtige Zeichen baumeln.

Vor allem der Mond hat es und (und mir) seit einiger Zeit besonders angetan. Seine Wirkung auf uns ist bekannt, genauso wie deine Verantwortlichkeit für die Gezeiten und sein Dasein als Lichtquelle in dunkler Nacht. Er wirkt als Vollmond mystisch und als Sichel erinnert er Kinder vor allem an eine Banane (meine Schwester weiß was ich meine <3). Er wird besungen, in Gedichte eingebunden und der Hashtag Moonchild ist auf Instagram Garant für wundervolle Hippie und Bohobilder.

Photocredit

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Mondketten sind angesagt wie nie, ob als klassische Mondsichel oder eben als eine Art nach unten gedrehtes Horn. Über all auf Pinterest, Instagram oder anderen Blogs wird dieser Schmuck in all seinen Varianten, Formen und Materialien zur Schau gestellt. Masha Sedgwick entwickelte in diesem Jahr ihre eigene Schmuck-Kollektion mit Stilnest und feierte den Mond als Element in ihren Designs. Mich erinnert vor allem die Mondsichel an Katze Luna aus meiner Kinder Lieblingsserie Sailor Moon.

WORLD OF JOSEPHINE

Dem Internet sei Dank bin ich auf das Schweizer Schmucklabel World of Josephine gestoßen und die liebe Josephine selbst, schickte mir vier ihrer wundervollen Kunstwerke zu, welche ich jetzt ausführen und Euch vorstellendarf. Ich finde sie wundervoll, vor allem die Hornkette mit dem kleinen grünen Stein. Aber nicht nur Mondketten, auch viele andere wunderbare Stücke mit Hippiezeichen,Herzen oder eben auch Armbänder könnt ihr direkt über Instagram bei der Künstlerin ordern.

Wie findet ihr den Schmuck des Labels und besitzt ihr selbst Mondketten? Wenn ja wo habt ihr diese gefunden und was bedeuten sie für Euch?

Credits Jewelry: World of Josephine

Credits Jewelry: World of Josephine

Passend zum Wochenende und den wahrscheinlich letzten richtigen lauen Sommerabenden gibts in Wort das wundervolle Gedicht von Matthias Claudius und passend dazu die musikalische Interpretation von Herbert Grönemeyer.

Abendlied

Der Mond ist aufgegangen

Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder,
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste,
Und suchen viele Künste,
Und kommen weiter von dem Ziel...

 

Happy Weekend!

Liebst,

Madlén Bohéme

Ljubljana - Das grüne und alternative (Bio) Herz Europas

Von Kavalieren und Milchautomaten

Oh Ljubljana...an dich habe ich mein osteuropäisches Herz verloren. Du städtische Perle, zwischen saftigen grünen slowenischen Hügeln, bist nicht nur geografisch super gelegen (knapp 2 Stunden Autofahrt von der Kroatischen Küste entfernt sowie vom österreichischen Graz) sondern bewegst dich generell zwischen mediterranem und urbanem Flair, modernem und folkloristischem Dasein. 

In der Hauptstadt Sloweniens leben gerade einmal 270.000 Menschen, dass ist jedoch relativ beachtlich wenn man bedenkt das Slowenien allgemein nur etwas mehr als zwei Millionen Einwohner besitzt. Urbanität schau hier zwar anders aus als in Berlin, steht jedoch in ihrem kulturellen, kulinarischen und sozialen Dasein keiner anderen europäischen Metropole etwas nach. Nur eben kleiner, familiärer und vor allem eins: grüner. Denn im Jahr 2016 ist Ljubljana European Green Capital.

Meine Highlights, Tipps und vor allem einen Haufen (Handy)-Fotos habe ich für Euch in diesem Post zusammengestellt. Viel Spaß!

ESSEN & TRINKEN

Ja ja, gut Essen kann man meiner Meinung nach in allen mittel-und osteuropäischen Ländern, vor allem die Küche der Regionen, welche einst zum Königreich Österreich-Ungarn gehörten (so wie das slowenische Territorium) sind relativ ähnlich und alle super lecker...und vor allem sehr fleischlastig. Ich liebe traditionelle Küche und lege auf Reisen mein veganes Dasein auch manchmal ab, um vegetarische Köstlichkeiten auszuprobieren. Reisen hat für mich vor allem mit Essen zu tun, deshalb nehme ich da nicht so genau. In einem slowenischen Restaurant habe ich mir deshalb die oben zu sehenden Štruklji bestellt, dabei handelt es sich um eine Art herzhaften Topfenstrudel, der als Beilage gereicht wird und nicht gebacken, sondern gekocht wird. Meine Variante war noch mit zerlassener Butter und gerösteten Semmelbröseln garniert...es sollte eher STOPFen-Strudel heissen. Daneben seht ihr eine Sauerkrautsuppe, bei der leider nicht angegeben war, dass ca. 1 Kilo Schwein darin Platz gefunden hat. Die durfte dann meine Begleitung essen, ...obwohl ich alles mit Kraut doch so sehr liebe. 

LOVING HUT LJUBLJANA - VEGAN "FRANCHISE"

Kennt ihr die vegane Fast Food - Franchise Kette "Loving Hut"? Nein...ich habe sie erstmals 2012 in Wien kennenlernen dürfen. Das aus Vietnam stammende Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht mit seinem Veggie-Konzept Menschen zu erreichen, die unter ihrer Anleitung ein rein pflanzliches Restaurant eröffnen wollen. Das hat natürlich super geklappt und es gibt mittlerweile über 200 von dieser Sorte auf allen Kontinenten. In Ljubljana zum Glück auch und da es in Deutschland leider bisher nur in Hamburg, Hannover und Lüneburg Filialen gibt, mussten wir dort natürlich unbedingt hin.

Das Schöne und Besondere an der Loving Hut Filiale in Ljubljana war, dass man das Essen von einem üppigen Buffet aussuchen konnte und es nach Gewicht preislich abgemessen wird. Es gab von veganer Lasagne bis hin zu Kartoffelauflauf, Reis, Bulgur, Nudeln, Gulasch, Curry, Couscous-Salat und verschiedenen Gemüse alles was das Herz begehrt. Auch frische Salate und Süßspeisen waren im Angebot, das beste: Wasser ist kostenlos und kann frisch gezapft werden. Für meinen Teller samt Beilagensalat habe ich keine 5 € gezahlt. Ich liebe es!!!!!

Von dem vielen veganem und gesundem Essen kommen wir nun zu: Torte...aber nicht irgendeiner Torte, sondern zu dem Stück süße Begierde, welches den Slowenischen Patisserie Preis gewonnen hat. In der Fétiche Patisserie  konnten wir den zwar extrem überteuerten (4, 5 € pro Stück), aber wirklich extrem leckeren Traum aus Mangopüree, karamellisiertem Boden und kleiner Macaron fröhnen. Mmmmmh....

Generell ist Ljubljana eine sehr kulinarische Stadt. Essen spielt eine zentrale Rolle und so ist es kein Wunder das sich unzählige Restaurants, Cafés und Kneipen entlang des Flusses Ljubljana aufreihen. Ob traditionell oder international, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Zum Abend kann ich das TODZ empfehlen, eine süße kleine Café-Bar bei der man im Sommer wunderbar draussen sitzen, slowenischen Weisswein trinken und Oliven futtern kann.

Außerdem ist jeden Tag Markt am zentralen Marktplatz, wo regionales Obst-und Gemüse verkauft wird, jeden Mittwoch ist sogar Bio-Markt. Ein Highlight ist (für alle tierische Eiweiss-Esser), dass es einen Milch- und Käseautomaten in Bio-Qualität auf dem Platz gibt, sodass man sich auch nach Feierabend einen leckeren Kakao kochen kann.

KUNST & KULTUR

METELKOVA

Kommen wir nun zu Kunst und Kultur. Ich bin bekennender Streetart-Fan und finde nichts spannender als die alternative Kunst-und Kreativszene einer Stadt. Ljubljana hat davon viel zu bieten. Über all tauchen kleine oder größere Graffitis oder Stencils im Stadtbild auf. Ihren Höhepunkt bildet jedoch die Straßenkunst im autonomen Zentrum für Politik und Kultur mit dem Namen Metelkova. Dieses besetzte Gebiet, dass der ehemaligen Volksarmee gehörte,  ist nach dem Jugoslawienkrieg und der Unabhängigkeit Sloweniens als eine Art Freizone von Künstlern und Alternativen beschlagnahmt und vor allem bewohnbar gemacht worden. Es ist Zuhause für unendlich viele Künstler, Bars, Kneipen, Galerien und eine eigene Kunstausstellung im Öffentlichen Raum an sich, da jede zur Verfügung standen Fläche bemalt oder beklebt wurde. 

Solltet ihr Metelkova besuchen wollen, dann an einem Freitag oder Samstag, wir waren leider Sonntag da und gefühlt die einzigen Menschen auf der Strasse...der Rest lag wohl in den Nachwehen vom Wochenende. Nicht umsonst sagen die Einheimischen: Sonntags sieht man nur Touristen und keinen einzigen Einheimischen auf den Strassen der Stadt...die Slowenen scheinen eben gerne zu feiern. Na dann: Na zdravje!

Burg

Die Burg thront unübersehbar auf einem Berg/Hügel in der Innenstadt. Ein Besuch lohnt sich, vor allem die Fahrt mit der Standseilbahn. In dem Tageslicket von 10 € ist nicht nur die Fahrt sondern auch der Eintritt für diverse Museen enthalten. Meine Empfehlung: das Puppentheater-Museum. 

Photo: https://de.pinterest.com/amigaprincess/

Photo: https://de.pinterest.com/amigaprincess/

 

Sightseeing & Touren

Dom

Dom

Pink Church

Pink Church

Dom St. Nikolaus

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Doms des Erzbistums Ljubljana. Wer wie ich an keinem Gotteshaus (aus welcher Religion auch immer) vorbei gehen kann ohne hineinzugehen und bestenfalls irgend ein Licht zu entzünden, ist hier goldrichtig. 

Pink Church

Und wer von Kirchen noch nicht genug hat, der geht noch in die pinke Kirche auf dem Prešerenplatz. Das barocke Franziskanerkloster besticht nicht nur durch seine ungewöhnliche Farbe, sondern ist auch von Innen einen Blick wert. Außerdem starten täglich um 11 Uhr die (ihr kennt sie bereits aus meinem Krakau-Post) Free Walking Tours durch die Stadt. 

Free Walking Tours

Dabei handelt es sich um auf freiwilliger Spendenbasis stattfindende Stadtführungen, welche in der Regel auf Englisch sind. Das Tolle daran ist, dass sie immer von Locals durchgeführt werden. Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht, auch hier. Unsere Tour war trotz einer Dauer von 2 Stunden nicht eine Sekunde langweilig, das Publikum offen und international. Im Schnitt gibt jeder Gast 5-10€ Spende. 

European Green Capital 2016

Die Stadt hat den Titel sowie die Auszeichnung zur grünen Hauptstadt Europas in diesem Jahr erhalten. Grund dafür ist u.a. dass der Verkehr aus der historischen Innenstadt komplett verbannt wurde. Trotzdem kommt man unproblematisch von A nach B. Entweder ganz oldchool zu Fuss, da die Wege nicht wirklich lang sind oder mit einem sog. Kavalir. Dabei handelt es sich um kleine elektronische Fahrzeuge, welche ihre Passanten KOSTENLOS innerhalb der Innenstadt befördern. Weitere Punkte, die diese Auszeichnung verdient machen sind außerdem, dass die Hauptstadt mit natürlichem unbehandelten Trinkwasser versorgt werden kann, ohne es vorher behandeln zu müssen und das sie 542 Quadratmeter öffentliche Grünfläche pro Einwohner zur Verfügung hat. Andere Metropolen bringen es im europäischen Vergleich nur auf 80 Quadratmeter. Kein Wunder dass die Slowenen ein bestimmtes Hobby als Volkssport betreiben: Gärtnern. Selbst Balkons sind üppig bepflanzt wie kleine Jungle. Daumen hoch.

Photocredit: http://www.greenljubljana.com/funfacts/category/traffic

Photocredit: http://www.greenljubljana.com/funfacts/category/traffic

ARCHITEKTUR

Das ist der Hauptgrund warum ich die Stadt so in mein Herz geschlossen habe: ihr wundervolle Architektur mit ihren kleinen Höfen und bemalten Fassaden. Ich schweige nun und lasse Bilder sprechen.

AIR BNB

Kommen wir zum Schluss zu unserer Unterkunft. Wie auf der gesamten Europatour haben wir auch hier eine Air Bnb Unterkunft gebucht. Das kleine Gartenhaus mit seiner wundervollen Einrichtung liegt nicht nur in einem grünen typisch slowenischen Hof, sondern auch nur 5 Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt.Es ist ganz nah von der Autobahn zu erreichen und ich hätte am liebsten die komplette Einrichtung des Haupthauses unserer Gastgeberin mitgenommen. 

Unser Ausblick

Unser Ausblick

So...das war ein sehr ausführlicher Post. Ward ihr schon mal n Ljubljana und habt noch weitere Tipps? Wo geht eure nächste Städtereise hin?

Liebst,

Madlén Bohéme

Mustard & Blue - Vintagebluse

Pünktlich zum Wochenende gibt es noch schnell ein paar Fotos meiner zweiten Ausbeute aus dem Vintage Online Shop Dogdays of Summer.

Eine meiner absoluten Lieblingsfarben ist und bleibt ungeschlagen Senfgelb...Schon seit ich klein bin, kann ich an keinem Teil vorbeigehen ohne es zu in die Hand zu nehmen. Die Farbe verkörpert für mich Sonne, Licht, Wärme und einen Hauch Seventies. Sobald ich sie sehe muss ich an kalifornische Sonnenuntergänge und das ganz bestimmte Licht am Venice Beach denken. An mir ist ein kleines California Girl verloren gegangen, seitdem ich 2010 knapp drei Monate in Los Angeles verbracht habe. 

Und Komplementärfarben sei Dank passt ein tiefes Blau ganz hervorragend dazu. Umso schöner, dass das Muster der Vintage-Bluse beide Töne so wunderbar aufgreift und dem ganzen Look etwas ganz Besonderes gibt. Quasi wie Sonne und Meer...eine beruhigende und zugleich vitalisierende Wirkung hat für mich diese Kombination. 

Was sind denn Eure liebsten Farb-Kombinationen, wenn es zu Outfits kommt?

Die Hose (Marlene-Pants) habe ich übrigens im letzten Jahr bei Asos erstanden.

Wie findet ihr das Outfit?

Habt ein schönes Wochenende!

Liebst,

Madlén Bohéme

Dogdays of Summer - Online Vintage Shops

Seitdem ich denken kann liebe ich Vintage-Mode. Nicht unbedingt die Form von Vintage, um sich mit nur einem Jahrzehnt zu identifizieren, sondern Kleidungsstücke von hoher Qualität, einem besonderen Schnitt und vor allem: tollen Muster und spannenden Farben. Besonders Stickereien und irgendwie alles was Bohéme und Folkloristisch ist (ja ja ich weiß nix neues ;) hat es mir angetan, dabei geht die Farbskala von Senfgelb über Weinrot, Flaschengrün bis hin zu warmen Brauntönen. Die Muster sind oft von Paisley, Blumen oder grafischen Elementen dominiert. Streifzüge durch Secondhandshops, Sonntag Nachmittage auf Flohmärkten und etliche Stunden bei Kleiderkreisel haben mir so das ein oder andere Lieblingsstück beschert.

Mit dabei schwingt immer ein Hauch Nostalgie, Geschichte und der Wunsch nach Individualität, Qualität und Nachhaltigkeit. 

Doch irgendwann bin ich an meine Grenzen gestoßen und habe irgendwie nicht mehr die Teile gefunden, die ich suchte. Immer mehr wurde Vintage mit oll, kaputt oder eben (ich sag es jetzt mal unverblümt) Oma-Look verwechselt und mit dem Einzug des Hipsters konnte ich grobe Norwegerpullis bei Humana auch nicht mehr sehen. Dank des Internets gibt es aber nicht nur etliche FastFashion Onlineshops, sondern mittlerweile auch zunehmend mehr Vintage Stores, welche die Onlinepräsenz nutzen um Menschen auf der ganzen Welt mit ihren nachhaltigen Schätzen zu versorgen.

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Wochenrückblick #27 - Von Harry Potter, Transsexualität, Britney Spears und Fotoausstellungen

An dieser Stelle kommt ein viiiiiiel zu später Wochenrückblick...und das an einem Mittwoch. Aber hey, man muss die Feste feiern wie sie fallen. Und zwischen dem ganzen Masterarbeits- und Bewerbungsmarathon soll ja auch noch Zeit für die schönen Dinge des Lebens sein: wie zum Beispiel überdimensionaler Schokoladen und Carrotcake-Konsum, Binge-Watching (welche Serien verrate ich gleich) und sich bei herbstlichen Temperaturen wie in der letzten Woche, in ein All Over Schwarz Outfit zu werfen und mit bei Beifall einer sehr charmanten Passantin, sehr "ungestellte" Handyfotos von sich machen lassen. An dieser Stelle: danke für den Support, werte Frau aus Schleussig mit den tollen dunklen Haaren. 

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