Motivation - Minimalismus: buy less, experience and care more!

Poster: Thanks to JO & JUDY

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Manchmal stecken wir fest, wollen etwas verändern, weil wir das Gefühl haben, dass dadurch unser Leben besser wird. Eventuell mehr sparen oder Sport treiben? Klingt super, aber ganz oft fehlt sie uns eben, die

Motivation: Was ist das Eigentlich??

Motivation: the process of feeling strong ambition towards achieving something.

Motivation ist also dadurch bestimmt, dass ich ein bestimmtes Ziel erreichen will. Das kann ein Studienabschluss, ein Hobby, das Erlernen von etwas Neuem sein. Sie setzt also voraus, dass ich etwas erschaffen will...daran orientieren sich dann meine Taten. 

Doch was motiviert mich eigentlich, beruflich, zwischenmenschlich, persönlich?

Ist es die "richtige" Motivation auf Arbeit zu gehen, weil am Ende des Monats mein Gehalt eintrudelt? Oder sollte die Motivation mit einer Sinnhaftigkeit im Zusammenhang stehen?

Bin ich motiviert mich mit bestimmten Menschen einzulassen, um Vorteile daraus zu ziehen oder mich nicht mit meiner eigenen Einsamkeit auseinandersetzen zu müssen? Oder sollte sie hier eher darin bestehen, echt Beziehungen, tiefe Verbindungen aufzubauen?

Und wenn es um einen selbst geht: was motiviert mich, jeden Tag aufzustehen oder gewissen Dinge (wie  zum Beispiel einen Blogpost) zu Ende zu bringen? - Alles Fragen, über die man sich mal Gedanken machen sollte.

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Motivation ist also in der Endkonsequenz etwas sehr persönliches und immer an ein Ziel gebunden, dass mit dem eigenen Wertesystem verbunden ist. Dieses Ziel ist so erstrebenswert, dass man gewisse Strapazen auf sich nimmt, Stunden der eigenen Zeit investiert oder seine Verhaltensweisen gänzlich ändert...warum ich das gerade alles schreibe? Da ich gerade versuche mich selbst zu motivieren mein Verhalten in ein paar Lebensbereichen zu ändern.

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Buy less

Ich wünsche mir zum Beispiel schon länger, minimalistischer zu leben...dieses Thema habe ich erst letztens mit zwei Freunden besprochen. Eine große Sache ist hierbei mein eigener Konsum und ein angelerntes Belohnungsverhalten. Ich lebe zwar in meiner eigenen Wohnung relativ minimalistisch, da ich ultra vollgestopfte Räume hasse und Überblick brauche. In anderen Lebenssituationen bin ich aber ganz krass: vom Will-Ich-UUUUNbedingt haben getrieben.  Minimalismus hat also für mich auch etwas mit Kontrolle zu tun, mit mehr Sein als Haben.

Mein größter Kostenposten

Ganz unkontrolliert bin ich bei zwei großen Lebenspunkten, nämlich wenn es um Klamotten und Essen geht. Da bin ich viel zu sehr auf der "Haben-Wollen-Seite" und verplempere Mengen an Kohle...nach wie vor. Auf der einen Seite liebe ich Mode so so so sehr und werde es immer tun, deshalb ist es ganz und gar unrealistisch für mich, dass ich ihr keine Aufmerksamkeit mehr schenken würde- Trotzdem wünsche ich mir, weniger zu kaufen, bewusster...denn das große Problem daran ist vor allem folgendes:

Einkaufen, shoppen, Essen gehen ist für mich so etwas wie ein Belohnungssystem. Etwas womit ich mir selbst etwas Gutes tun will...aber es sind eben Dinge, die einen nur kurz froh stimmen oder oft sogar noch mehr belasten, da man (in Bezug auf Klamotten) Pakete wieder zurücksenden oder eben auf ein leeres Konto und oft noch leereres Herz schaut.

Müsli

Mein zweiter unglaublicher Kostenposten ist auswärts Essen & Trinken. Nicht, dass es etwas Schlechtes ist dafür Geld auszugeben. Aber wie schnell permanentes Auswärtsessen ins Geld gehen kann, versteht sich glaube ich von selbst. Außerdem: wo ist mein Spaß am Kochen geblieben?

Ich hab alleine in der letzten Woche über die App "Money Control" mal aufgelistet wie viel ich dafür so im Schnitt pro Woche ausgebe und bin fast vom Stuhl gekippt...Obwohl ich so viel verdiene wie noch nie zu vor in meinem Leben, habe ich es geschafft Unmengen an Kohle zu verplempern, weil ich jeden Mittag Essen gehe etc. und das damit rechtfertige, dass ich ja so nen stressigen Arbeitstag habe. Ganz schöner Bullshit...

Lange Rede kurzer Sinn: ich will sparen und wieder kochen, wieder mit weniger mehr schaffen. Mehr-Wert und hoffe sehr, dass meine Motivation hierzu bleibt...ich lass es Euch wissen.

Liebst,

Madlén Bohéme