THE WILDE IS CALLING - Warum wandern minimalistisch ist

Ich bin krank, doofe Erkältung und finde mich grad ganz mimimimimii...was da hilft? An was Schönes denken...wie an den kleinen Wanderausflug, den ich mit Muttern am Karfreitag unternommen habe.

Habt ihr schon Angst, dass ihr jetzt nur noch mit Wanderlust Posts zugespamt werdet? Ha ha...ganz so schlimm wird es nicht, aber Leidenschaft ist Leidenschaft, auch wenn noch relativ neu entdeckt.

Aber zurück: wir haben das relativ gute Wetter genutzt, unseren Rucksack mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen gepackt und sind los. Mit dem Auto 10 Minuten und ab zur Talsperre Pöhl. Rund ums Gewässer tummeln sich nämlich mächtig viele Optionen für große und kleine Kraxler. Ob Mühle, Brücke, Lichtung oder reißende Bäche, auf einer Strecke von ein paar Kilometern bekommt man das volle Programm...herrlich sag ich Euch, inklusive selbst gebasteltem Blumenkranz.

Finding Waldo äähm Madlen ha ha

Finding Waldo äähm Madlen ha ha

Minimalismus und Wandern

Wie ich bereits in einem anderen Post erläutert habe, möchte ich gerne minimalistischer leben, mich befreien. Minimalismus ist für mich eine Lebenseinstellung, welche sich nicht nur, aber vor allem auch auf Konsum bezieht. Und das sag gerade ich, die am liebsten jede Woche früher die Kaufhäuser leergeräumt hätte. 

Minimalismus bedeutet Einfachheit, Wertschätzung, Besinnung und Achtsamkeit. Und genau das findet man beim Wandern. Die Natur gehört (zum Glück) uns allen, wandern ist kostenlos, gesund, man bewegt sich, genießt die Natur,...es ist heilsam, erfrischend und man brauch nicht viel. Ein paar ordentliche Schuhe, wetterfeste Kleidung und los. Das muss keine teure Outdoor-Klamotte sein (so lange man nicht vor hat ne alpine Wanderung über 3 Wochen zu machen oder den Jakobsweg bestreiten will) und einfache Strecken schafft man auch locker in Turnschuhen.

weiblicher Holzfäller-Look ;)

It's all about pottery - Emaille Liebe <3

It's all about pottery - Emaille Liebe <3

Insgesamt sind wir vier Stunden umhergelaufen, haben uns in die Sonne gelegt, Kränze gebastelt und über Gott und die Welt philosophiert. Was ich unglaublich schön finde ist: wenn man draußen ist und sich bewegt hat, schmeckt einem das Essen irgendwie noch tausend Mal besser. Selten hat mich ein Kaffee und ein einfaches Stück Kuchen so happy gemacht wie letzte Woche. Außerdem gibt es nichts schöneres, als richtige müde, vollgepumpt mit frischer Luft und der Sonne im Herzen abends einzuschlafen. Oder? Wann ging es Euch das letzte Mal so?

Muddi

Muddi

Zum Thema Minimalismus habe ich übrigens am Wochenende eine super tolle Doku auf Netflix geschaut, welche sich Minimalism nennt. Die zwei Protagonisten könnt ihr aber auch bei einem ihrer TEDX Talks bestaunen.

In diesem Sinne: happy hiking.

Liebst,

Madlén Bohéme