Bonnie & Buttermilk - Sustainable Fashion made in Berlin

Anzeige

Bonnie & Buttermilch

Im März habe ich für eine Kampagne ein Shooting in Berlin umgesetzt, bei dem ich an mehreren Spots der Stadt zeigen sollte, wie easy bargeldloses Bezahlen funktioniert. Mit dem tollen Team (in welchem u.a. die tolle Fotografin Jessica Weber dabei war, schaut mal bei ihr vorbei), welches mich an dem Tag begleitete, landete ich relativ schnell im wunderschönen Laden “Bonnie"&Buttermilk” Mitten im Prenzlauer Berg. Faire Mode, die funky mit bunten Prints, aber auch einen Hauch Vintage daherkommt, da muss man mich nicht überzeugen.

Im Store durfte ich mich für die Bilder ein Outfit anziehen und war von der Qualität der Stoffe und der Besonderheiten der Schnitte und Prints schnell angetan, denn mal ganz ehrlich: was ist heute schon “neu” und “frisch”.

Der Store

Der Store selbst ist ein absolutes Highlight in Senfgelb mit Rosa und ziemlich schön eingerichtet. Die selbstgemalten Bilder ein Hingucker, aber besonders angenehm fand ich vor allem die beiden Inhaberinnen selbst: Kathinka und Eike, welche ihr Label vor über 8 Jahren gegründet haben. Die Beiden verkörpern ihr Label zu 100% und sind einfach “Bonnie&Buttermilk”, tragen ihre Styles und verkörpern authentisch ihr Lebensgefühl.

Foto: Jessica Weber  / Der Store von innen.

Foto: Jessica Weber / Der Store von innen.

Foto: Jessica Weber  / Der Store von innen.

Foto: Jessica Weber / Der Store von innen.

Der Store von außen / Foto: Jessica Weber

Der Store von außen / Foto: Jessica Weber

Der Store von außen / Foto: Jessica Weber

Der Store von außen / Foto: Jessica Weber

Interview

Für den Blogbeitrag durfte ich mir nicht nur ein Outfit heraussuchen, sondern hab die beiden auch zum Interview gebeten, sodass ihr das Label selbst kennenlernen könnt.

Die beiden Gründerinnen

Die beiden Gründerinnen

1. Wofür steht Bonnie&Buttermilk?

Bonnie and Buttermilk ist ein kleines Berliner Modelabel. Wir entwerfen alle unsere Stoffe selbst und lassen sie in einer kleinen deutschen Textilmanufaktur drucken. Die Kleider, Hosen ud Shirts werden in Berlin von Hand gefertigt und dann in die Welt geschickt. Der Fokus von Bonnie and Buttermilk liegt auf den farbenfrohen Mustern und Stoffen. Die werden mittlerweile und nach vielen Nachfragen auch als Meterware verkauft.

2. Was unterscheidet euch von anderen Modelabels?

Wir legen grossen Wert auf unsere Musterstoffe und darauf, dass alles extra für jeden Kunden gefertigt wird. Das ist für uns nachhaltiger als grosse Kollektionen zu produzieren, um sie dann nach ein paar Monaten wieder im Sale auf den Markt zu schmeissen. Die Welt ist so schnelllebig geworden, da wollen wir nicht mitmachen und setzen eher auf Slow Fashion und individuelle Mode.

3. Woher nehmt ihr die Inspiration für euren farbenfrohen Prints und euren Vintage inspiriterten Style?

Wir lieben skandinavisches und japanisches Design. Wir lassen uns aber auch von Filmen und deren Ausstattung inspirieren. Wir sind zum Beispiel große Wes Andersen Fans und die Serie Sex Education hat uns modisch und farblich auch total glücklich gemacht. 


4. Wo kann man euch finden und die schönen Teile erwerben?


Wir verkaufen online in unserem eigenen Webshop bonnieandbuttermilk.com und auch auf der Plattform etsy. Ausserdem haben wir oben in unserem Ladenatelier einen Showroom, in dem man immer die neue Kollektion sehen, anprobieren und bestellen kann.


5. Wenn Bonnie&Buttermilk eine Schallplatte wäre, welchen Song würde ich darauf finden?

We`re all in this together von Gaby Young & the other Anímals weil es ein toller Song ist und wir auch bei Bonnie and Buttermilk Spass und Arbeit teilen und in tollen wie auch inanstrengenden Zeiten alles teilen und ein tolles Team sind. 

Bonnie & Buttermilk

Für den Sommer durfte ich mir ein Outfit heraussuchen und hab mich für die babyblaue Cordlatzhose entschieden und bin ziemlich verknallt in dieses spezielle Design. Das Bananenshirt passt auch ganz lässig dazu und ist einfach sau bequem.

AfterlightImage 133.JPG
Bonnie & Buttermilk

Kennt ihr das Label bereits? Wenn nicht, dann schaut doch mal im Netz oder im Store in Berlin vorbei!

  • Bonnie&Buttermilk

Kollwitzstr.80

10435 Berlin

Liebst,

Madlen

Podcastfolge #20: Körperbild & Weiblichkeit

Körperbild & Weiblichkeit

In Zeiten des Körperkults und einer Welt in der es anscheinend nur maximal zwei Frauenbilder gibt (weiss, blond, gefühlt 20Kilo oder Kim Kardashian Lookalike), fällt es schwer sich selbst zu lieben und im Vergleich mit anderen Frauen (und sind wir mal ehrlich, leider tun wir das so oft) verlieren wir uns am Ende ganz oft selbst.

Die Medien sind geprägt von großen Worten wie Feminismus und Bodypositivity und der Rolle der „neuen“ Frau und lassen uns dabei mit noch mehr Verwirrung anstatt Identifikation zurück.

Bei den letzten beiden Selflove Clubs haben wir uns diesen beiden Themen, nämlich Körperbild und Weiblichkeit gewidmet und ich möchte gerne meine Gedanken auch hier mit allen Menschen teilen, die nicht in Leipzig wohnen oder an der Veranstaltung teilnehmen konnten und in dieser Podcastfolge aufgreifen.

  • Was wird gesellschaftlich als typisch männlich und typisch weiblich definiert?

  • Wie werden medial einseitige Geschlechterrollen und Körperbilder künstlich produziert und wie können wir diese hinterfragen?

  • Und vor allem wie haben sich die Schönheitsideale im Laufe der Geschichte verändert?


Ich freue mich auf euer Feedback!

Madlén

Dinkelbrot selber backen!

Rezept Dunkelrot

Freunde, wann haben wir eigentlich aufgehört Dinge selbst zu machen? Mir ist schon klar, dass bei einer gefühlten über busy 50 Stundenwoche, dem ganzen Stress den das soziale Leben mit fancy unterwegs, auf Partys präsent sein und dieser ganze andere Bullshit den uns die Konsumgesellschaft so vorgibt, sehr stressig ist. Aber da wir ja mittlerweile auch Menschen wegkonsumieren wie unsere Fastfashion, da wäre es doch auch mal wieder schön inne zu halten und etwas in Ruhe herzustellen. Nicht nur um eventuell den Fall eintreten zu lassen, dass man wieder Wertschätzung gegen über Dingen (und am Ende vielleicht sogar Menschen und sich selbst) wiedergelangt, nein es macht auch noch unheimlich viel Freude etwas mit den Händen herzustellen, schöpferisch und kreativ tätig zu sein.

Ich bin aktuell in einer Phase wo ich mich gerne minimieren möchte, was meinen Konsum angeht und generell im Leben die richtigen Prioritäten zu setzen, dass umfasst faktisch gerade jeden Lebensbereich, auch Lebensmittel. Und seit neuestem backe ich nämlich (danke meiner Mutti) jetzt jede Woche Brot und Brötchen. Vor allem aus Dinkelmehl. Warum? Weil es einfach Spaß macht, lecker und gesund ist und auch noch Geld spart und mich dazu führt etwas zu tun, was ich nicht für möglich gehalten habe: ein REZEPT auf dem Blog zu posten :D

Dinkel

Obwohl ich der größte Pastafan ever bin, habe ich auch hier von Weizen auf Dinkel umgestellt. Warum: mir bekommt es einfach besser, ich hab nach dem Verzehr kein Fresskoma und Dinkel ist außerdem mehr Eiweiß und Mineralstoffe. Glutenfrei ist er dennoch NICHT.

Dinkelbrot Rezept
Dinkelbrot Rezept

Rezept für 1 Dinkelbrot und 5-6 Brötchen

Zutaten:

  • 1 Kilo Dinkelmehl (oder Dinkelvollkornmehl)

  • 2 TL Salz

  • 3 Esslöffel Essig

  • 3 Esslöffel Öl (ich nehme Walnussöl)

  • 3 Päckchen Trockenhefe

  • 900ml lauwarmes Wasser

  • optional: Nüssen, Beeren…ich hab in dem Fall Haferflocken und Chiasamen benutzt

Zeit: ca. 1,5 Stunden (inkl. “Teig-Gehung”)

Dinkelbrot Rezept

Rezept

Alle trockenen Zutaten vermischen und zum Schluss das Öl, den Essig und zu guter letzt das Wasser hinzufügen. Einen Teig kneten und abdeckt ca. 45 stehen und gehen lassen (der geht wirklich hoch). Eine Kastenform fetten und mehlen (ich nehme Alsan, die ist vegan), die Hälfte des Teigs einfüllen und aus dem Rest 5-6 Brötchen formen. Alles bei 180 Grad (Umluft) ca. 40 Minuten backen und fertig. :)

Ich friere die Hälfte des Brot geschnitten ein, dann hält es sich ja logischerweise länger.

Das schöne ist: das Brot ist saugut, günstig in der Herstellung vor allem weiß man ganz genau welche Stoffe enthalten sind. Man kann natürlich unendlich variieren.

Happy backen!

Haarverdichtung, Sommerrosa und das neue Olaplex - Ein Fazit

Werbung

Es ist Zeit für einen kleinen feinen neuen Haarpost, pünktlich zum Sommer. Endlich haben uns auch die 30 Grad erreicht und ich muss ganz ehrlich sagen: kann gerne 10 Monate im Jahr so sein :D Vor einiger Zeit war ich wieder zu Gast bei meiner lieben Fanny und habe nach drei Monaten die Extensions für meine Haarverdichtung entfernen und neue einsetzen lassen. Ein paar neue Strähnen gab es noch dazu und dank einer weiteren lieben Kooperation mit der Agentur New Flag (sie vertreten verschiedene vegan Beautybrands) kann ich euch auch noch meinen Senf zur neuen Haarpflege von Olaplex und Maria Nila mitteilen. Seit gestern bin ich nämlich Pfirsich-Rosa auf dem Kopf unterwegs. Aber alles von Anfang an.

Read More

Surfing Algarve - Von Pastei de Nata, Surfspots, Beach Clean Ups und warum ich mein Herz an Portugal verloren habe!

Vor der Reise

Eigentlich wollte ich gerne schreiben, dass es an der Algarve und generell in Portugal sau hässlich ist, damit kein Mensch da mehr hinfliegt. Leider ist das völlig gelogen, denn was wir um Sagres und Lagos herum fanden, ist vor allem im Frühjahr das reinste Paradies. Kaum Touris, wenn dann nur Surfer, relativ leere Line Ups und ca. 3202750 wundervolle Spots. Es war einfach ein Fest und umso schöner diese Erfahrung mit meinen Surfergirls zu teilen, sich gegenseitig zu motivieren, anzuspornen und von einander zu lernen. Gemeinsam alleine Surfen, dass liebe ich an diesem Sport so sehr.

Read More