#ZaldandoLovesYOGA & warum ich finde, dass Yoga gegen Depressionen hilft

Seit nun sechs Jahren führe ich eine leidenschaftliche Beziehung. Mit Yoga. So richtig kennengelernt haben wir uns das erste Mal 2011 in dem wunderbaren, von Horst Valentin geleiteten Yoga Studio (Yoga Garten Schleussig) in der Blümner Straße in Leipzig. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir hatten Hoch's und Tief's und nach einer längeren Beziehungspause letztes Jahr, nähern wir uns wieder an und erleben unseren zweiten Frühling.

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Tagebuch einer mittelschweren Depression Part IV - Meine liebsten Blogs und YouTube Channel

Nach meinen ersten drei Beiträgen zum Thema Depression und psychische Gesundheit möchte ich heute endlich einen weiteres Thema aufgreifen. Neben der Selbsthilfebücherauslage und den massenhaft Ratgebern in den Bücherläden unseres Vertrauens, hat nämlich das Worldwideweb auch einige tolle Blogs und YouTube Kanäle hervorgebracht, die Hilfe zur Selbsthilfe anbieten oder einfach Gedanken und Selbstreflexion anregen sollen.

Durch meine eigenen Recherchen und Lesegewohnheiten sowie der wunderbaren Tipps meiner Mutter, welche eine wahre Schatzjägerin im Web ist, möchte ich Euch gerne drei deutschsprachige Blogs und einen YouTube Kanal vorstellen, welche ich als besonders hilfreich und inspirierend empfinde. Los gehts.

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Tagebuch einer mittelschweren Depression Part III - Meine liebsten (Selbsthilfe-) Bücher

Die dunkelsten Stunden
Gib den dunkelsten Stunden ein Wort,
eine Stimme,
einen großen Teil deiner Aufmerksamkeit,
bitte Sie herein und biete ihnen Tee, sei der Freund den sie sonst nie zu Gesicht bekommen,
damit Sie ihren Schrecken verlieren und bitte Sie dann zu gehen…
wenn sie ihre Masken abgelegt und Du losgelassen hast.

 

Diese kurze Gedicht schrieb ich vor drei Jahren, in einer wichtigen Phase meiner Psychotherapie. Es war das Ende meiner ersten Therapiephase, das Ende von 80 Sitzungen und ich musste vorerst Abschied von meinen regelmäßigen, dass heißt einwöchigen Sitzungen nehmen. Viele von Euch haben gefragt, wie lange und welche Art von Therapie ich gemacht habe. Dieser ganzen Thematik werde ich einen weiteren Betrag widmen, da es da anscheinend so viel Nachfragen und auch Unsicherheiten gibt.

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12 Jahre Schwarz - Tagebuch einer mittelschweren Depression Part I

Menschen können nicht gleichgeschalten werden, auch wenn unsere Gesellschaft das immer wieder gerne probiert. So individuell wie jeder von uns gern seinen Urlaub verbringt, so unterschiedlich sind auch unsere Krankheiten und Sorgen, genauso wie Lösungen und Ansätze zur Hilfe derer. Das man einer Volkskrankheit einen übergeordneten Namen gibt, schließt noch lange nicht ein, dass man alles Individuelle darunter verstecken kann. Die Schlagzeile: Depressionen ist die Krankheit Nummer 1, bedeutet ebenfalls noch lange nicht, dass man wirklich daran interessiert ist, warum so viele von uns an etwas leiden, denn anscheinend fehlt uns etwas das zu den innersten unserer menschlichen Bedürfnissen zählt. Nämlich dem Menschsein. Fehler zu machen. Emotionen zu haben und diese zu zeigen. 

Der stetig wachsenden Druck auf uns im Alltag und der Arbeitswelt, wurde mittlerweile schon in die Schulen und Kindergärten verlegt. Auch hier müssen sich schon die Kleinsten unter den komischsten Umständen beweisen, glänzen, schnell, angepasst und perfekt sein.

Immer höher, besser, schneller, schöner, weiter!
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