Vergebung und Selbstliebe

Vergebung und Selbstliebe

„Wir müssen jenen vergeben, von denen wir glauben, dass sie uns Unrecht angetan haben. Nicht, weil sie es verdienen, sondern weil wir so viel Liebe für uns selbst empfinden, dass wir nicht weiterhin für diese Ungerechtigkeiten bezahlen wollen.“

Miguel Ruiz

Gestern habe ich in meinem Lieblingsmagazin, der HAPPINEZ  (Werbung, ohne Auftrag) dieses wunderbare Zitat und einen Artikel zum Thema Vergebung gelesen. Er hat mich unglaublich berührt. Ver-GEBEN, jemanden zu vergeben, bedeutet loszulassen, der Person etwas zu geben, auch wenn diese dir etwas genommen hat…eventuell dein Vertrauen, deine Liebe oder Freundschaft. Es klingt unlogisch und fast wahnsinnig dieses zu tun, hat man doch so sehr gelitten. Aber jemanden zu vergeben, bedeutet wie Ruiz schreibt, nicht die Tat zu vergessen, sondern aus Selbstliebe zu handeln. Ich liebe mich selbst so sehr, dass obwohl ich dieses oder jenes Schlimmes, Schmerzvolle erfahren habe, dass ich MICH von dieser Last befreien will. Es liegt also keine Vergeltung mehr in mir, keine Schuld…sondern Freiheit, innere Freiheit. 

Vergeben ist ein Prozess, ich hatte zwei große Enttäuschungen in diesem Jahr, es fällt mir schwer zu vergeben, doch ich versuche es jeden Tag ein bisschen mehr. Nur um meiner selbst Willen. 

Liebst,

Madlén Bohéme

Podcast #14: Female Empowerment & Communitybuilding - (Surf) Bloggerin Sabine Spallek im Interview

Surf Girl Gang

Sabine Spallek hat 2014 den ersten deutschen Surferinnen Blog "Sea you soon" gegründet. Als die 35 Jährige vor 5 Jahren selbst mit dem Wellenreiten nach einer persönlichen Krise begann, fand sie im Netz kaum deutschprachige Websites zum Thema, geschwiegendenn Infos ausschließlich für Frauen.

 Sabine Spallek

Sabine Spallek

So machte die Hamburgerin aus einer Not eine Tugend, gründete nicht nur einen Blog der sich aus einer weiblichen Perspektive mit dem Thema beschäftigt, sondern etablierte auch noch eine Facebook Gruppe namens "Dancers of the Ocean", in der sich Frauen ganz ohne Ängste und Scham über das Wellenreiten oder die Frage nach dem perfekten Surfbikini mit BH Größe XY austauschen und on-sowie offline connecten können. Über 4200 deutschsprachige Mitgliederinnen sprechen für den Bedarf und Erfolg dieser Community.

Ich hab mit Sabine über persönliche Krisen, unsere Reisen, Selbstverwirklichung in Form eines Mutausbruchs, Männer aber natürlich auch das Surfen gesprochen. Dabei entstanden sind 1,5h pure Leidenschaft die auch für Nicht-Surferinnen spannend sind.

Über folgende Themen haben wir in der Podcastfolge gequatscht:

  • Wie Sabine zum Surfen gekommen ist und was ihre Motivation war einen Blog nur für Surferinnen zu starten.

  • Wie man erfolgreiches Community Building über Facebook schafft.

  • Wie du Part der deutschsprachigen Surf Girl Gang werden kannst.

  • Wie Lebenskrisen dich zu deinem größten Potenzial führen und du Energie aus diesen ziehen kannst.

  • Wie Sabine es geschafft hat, als digitale Nomadin zu leben.

  • Welche Herausforderungen die Gründung eines fairen Klamottenlabel mit sich bringen.

  • Wie Surfen dein Leben nachhaltig verändern kann.

Surf Girl Gang

Seit kurzer Zeit vertreibt Bine außerdem ein nachhaltiges Surfwehr Label namens Surf Girl Gang. Schaut mal vorbei!

 Your vibe attracts your tribe!!!

Your vibe attracts your tribe!!!

Ihr findet Sabines Blog unter: www.seayousoon.de 
IG: www.instagram.com/seayousoon_de/ , das Klamotten-Label: https://www.surfgirlgang.de
und natürlich die Facebook Gruppe "Dancers of the Ocean" unter:www.facebook.com/groups/DancersOfTheOceans/

Surf Girl Gang - Sea You Soon

An alle Leipzigerinnen: wir haben seit diesem Sommer einen Surferinnen Stammtisch der für jedes Ocean Child offen ist. Schreib mich gerne an und ich geb dir alle Infos, wann wir uns treffen :) Wir gehen auch zusammen schwimmen und anderen Aktivitäten nach.

Built up your tribe. Sei mutig. Danke an Bine für dieses Gespräch.

Eure Madlén

Fotocredits: Lotta and the waves

Podcast #13: "Not just sad" - Ein Gespräch über Depressionen mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Ich hab mich Julia und Heike von der "Stiftung Deutsche Depressionshilfe" getroffen und über die, in unserer Gesellschaft immer noch tabuisierte, Erkrankung gesprochen. Beide waren schon bei der letzten Leipzig Selfove Club Veranstaltung im September meine Gäste und ich freu mich sehr über diese Folge. Im Intro erzähle ich euch außerdem über meine eigenen Erfahrungen mit Depressionen.

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Selbstliebe und...Alkohol

 Foto: Anna Kieselbach

Foto: Anna Kieselbach

#Selbstliebe und…Alkohol
Ich hab mir überlegt, dass ich eine neue Textreihe schreiben werde, nämlich unter dem Motto „Selbstliebe und:…“. Ich möchte mich unter der Perspektive, dass Selbstliebe für mich die Basis für ein authentisches und zufriedenes Leben ist (nein, super happy geht einfach nicht immer) anderen Themen und ihren Bezug hierzu widmen. Heute starte ich zum Thema „Alkohol“. #Alkoholist wohl das am meisten gesellschaftlich akzeptierte Suchtmittel. Kaum eine andere Suchterkrankung (neben Zigaretten) ist soweit verbreitet und lässt sich gut verstecken. Ein Rotwein zum Essen, dass tägliche Feierabendbier, Realitätsflucht am Wochenende. Ich selbst trinke seit knapp einem Monat nicht mehr. Ich würde nicht behaupten dass ich viel getrunken hätte, aber ich wollte mich mal diesem Experiment wagen. Ich finde, dass ein Glas Wein oder Bier, etwas sehr genussvolles sein können…die Dosis macht das Gift. Doch zu aller erst vertrage ich Alkohol nicht mehr (hello 30s 😉 und zum anderen, mag ich es nicht mehr, dass dieser Energieräuber mir am Tag danach meine Lebenszeit nimmt…aber ich spreche jetzt hier von Alkoholdosen die über 2 Gläser hinausgehen. Ich liebe meinen Körper und mich selbst einfach zu sehr, dass ich mir das einfach nicht mehr antun will…und trotzdem ist es ne Herausforderung. Ich hatte am Dienstag meine erste Party ohne…seit ehrlich gesagt keine Ahnung wann. Nicht zu trinken war hier gar nicht das Problem, sondern eher die Tatsache, dass man komisch beäugt wird und natürlich anders drauf ist als der Rest, nicht unbedingt weniger gut…aber es ist tatsächlich erst einmal eigenartig. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Alkohol sollte nie als Mittel genommen werden um sich besser zu fühlen, offener zu werden oder ähnliches, denn am Ende ist das: Selbstverarsche (schönes Wort, oder).
Wie stehst du zu dem Thema?

Einsamkeit und Liebe

Manchmal…in ganz besonders schönen Momenten. Da fühle ich die Einsamkeit, nicht weil ich selbst den Moment nicht geniessen kann…sondern einfach weil ich dann gern jemanden an meiner Seite hätte, der diese Situation genauso sieht und fühlt wie ich. Manchmal sind diese Menschen da bzw. ich schaffe es mich in Worten mitzuteilen, was ich erlebt, erfühlt, gesehen habe und mein Gegenüber versteht es.

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