Podcast #14: Female Empowerment & Communitybuilding - (Surf) Bloggerin Sabine Spallek im Interview

Surf Girl Gang

Sabine Spallek hat 2014 den ersten deutschen Surferinnen Blog "Sea you soon" gegründet. Als die 35 Jährige vor 5 Jahren selbst mit dem Wellenreiten nach einer persönlichen Krise begann, fand sie im Netz kaum deutschprachige Websites zum Thema, geschwiegendenn Infos ausschließlich für Frauen.

 Sabine Spallek

Sabine Spallek

So machte die Hamburgerin aus einer Not eine Tugend, gründete nicht nur einen Blog der sich aus einer weiblichen Perspektive mit dem Thema beschäftigt, sondern etablierte auch noch eine Facebook Gruppe namens "Dancers of the Ocean", in der sich Frauen ganz ohne Ängste und Scham über das Wellenreiten oder die Frage nach dem perfekten Surfbikini mit BH Größe XY austauschen und on-sowie offline connecten können. Über 4200 deutschsprachige Mitgliederinnen sprechen für den Bedarf und Erfolg dieser Community.

Ich hab mit Sabine über persönliche Krisen, unsere Reisen, Selbstverwirklichung in Form eines Mutausbruchs, Männer aber natürlich auch das Surfen gesprochen. Dabei entstanden sind 1,5h pure Leidenschaft die auch für Nicht-Surferinnen spannend sind.

Über folgende Themen haben wir in der Podcastfolge gequatscht:

  • Wie Sabine zum Surfen gekommen ist und was ihre Motivation war einen Blog nur für Surferinnen zu starten.

  • Wie man erfolgreiches Community Building über Facebook schafft.

  • Wie du Part der deutschsprachigen Surf Girl Gang werden kannst.

  • Wie Lebenskrisen dich zu deinem größten Potenzial führen und du Energie aus diesen ziehen kannst.

  • Wie Sabine es geschafft hat, als digitale Nomadin zu leben.

  • Welche Herausforderungen die Gründung eines fairen Klamottenlabel mit sich bringen.

  • Wie Surfen dein Leben nachhaltig verändern kann.

Surf Girl Gang

Seit kurzer Zeit vertreibt Bine außerdem ein nachhaltiges Surfwehr Label namens Surf Girl Gang. Schaut mal vorbei!

 Your vibe attracts your tribe!!!

Your vibe attracts your tribe!!!

Ihr findet Sabines Blog unter: www.seayousoon.de 
IG: www.instagram.com/seayousoon_de/ , das Klamotten-Label: https://www.surfgirlgang.de
und natürlich die Facebook Gruppe "Dancers of the Ocean" unter:www.facebook.com/groups/DancersOfTheOceans/

Surf Girl Gang - Sea You Soon

An alle Leipzigerinnen: wir haben seit diesem Sommer einen Surferinnen Stammtisch der für jedes Ocean Child offen ist. Schreib mich gerne an und ich geb dir alle Infos, wann wir uns treffen :) Wir gehen auch zusammen schwimmen und anderen Aktivitäten nach.

Built up your tribe. Sei mutig. Danke an Bine für dieses Gespräch.

Eure Madlén

Fotocredits: Lotta and the waves

Podcast #11: Ist die Surfszene sexistisch? - Ein Interview mit Surflehrerin Johanna Gnoss

Als ich vor ein paar Wochen bei Wavesisters auf Lanzarote war, hatte ich das Glück die liebe Johanna als Surflehrerin zu haben. Die 28 Jährige aus Oldenburg ist wirklich eine großartige Lehrerin. Seit über 8 Jahren ist das Wellenreiten ihre Leidenschaft, doch beim Wassersport hören ihre Interessen noch lange nicht auf!

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WaveSisters - Girlpower im Surf- und Yogacamp auf Lanzarote

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9 Tage Lanzarote bei WaveSisters im Surf- und Yogacamp. 20 Stunden Unterricht im Wellenreiten, 4,5 Stunden Yoga, 216 Stunden pure Lebensfreude und Girlpower. Ungefähr so kann man meine Zeit auf den Kanarischen Inseln beschreiben.

Nach meinem letzten Trip wollte ich gerne wieder alleine losziehen, keine Kompromisse und vor allem eins tun: SURFEN. Wenn dich das Wellenreiten einmal gekickt hat, dann vermisst du den Ozean eigentlich permanent. Auch wenn ich schon etwas Surferfahrung hatte, wollte ich diesmal länger bleiben und versuchen meine Skills zu verbessern. Ich wollte wieder übers Wasser fliegen und außer Surfen, Strand und Sonnengruß nichts anderes tun,…ok Essen und Trinken noch. Aber von vorne.

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WOW Taghazout - World of Waves Surfhouse Morocco

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Manchmal werden Träume wahr…letztes Jahr habe ich mit dem Surfen angefangen und war von Sekunde eins an schockverliebt. Mein erstes Surf- und Yoagretreat war kaum beendet und ich wusste ich will das wieder machen…heimlich hatte ich den Wunsch, dass es wunderbar wäre über den Blog Surfretreats zu testen, um dann darüber zu schreiben. Pünktlich zu Weihnachten kam kurz vor meinem Abflug nach Südafrika das größte Geschenk: über Instagram lernte ich Katja kennen. Katja ist ursprünglich aus Bayern, die Liebe hat sie nach Marokko geführt. Gemeinsam mit ihrem Mann Ilyass und ihrem Schwager Karim betreibt sie seit Ende 2016 das WOW (World of Waves) Surf House in dem kleinen Ort Taghazout, knapp 30 Minuten Autofahrt von Aagadir entfernt.

Katja lud mich also ein, das wundervolle Boutique Hotel zu testen und sogar Sarah durfte mit.

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Taghazout

Nachdem wir den Termin für Mitte April klargemacht hatten, haben wir Flüge gebucht und sind für ca. 230€ von Leipzig direkt nach Agadir geflogen (Sun Express und Condor fliegen an). Mit dem Taxi ist man ruckizucki in Taghazout und das für 25 Euro. Das Dorf lebte ursprünglich von der Fischerei, bis es in den 1990ern allmählich von der Surfszene okkupiert wurde. Zu Recht. Ganz jährlich gute Surfbedingungen, breite wunderschöne Strände, marokkanischer Charme…ein Paradies für Dudes und das ultimative Hang Loose Gefühl. Wer sich hier her verirrt, der will ab aufs Brett oder einfach entspannen.

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WOW Surfhouse - World of Waves

Das WOW Surhouse hat direkte Strandlage. Wir haben in fünf Tagen keine Sekunden ohne Meeresrauschen verbracht. Zum Hotel gehören ein öffentliches Restaurant, die geilste Dachterrasse der Welt, eine Surfschule und einen Interiorladen.

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Das Besondere an dem Hotel ist neben der traditionellen und doch modernen Inneneinrichtung (die geht übrigens auch auf Katja’s Kappe, schaut mal auf ihrem Interior Account Dari Designs auf Instagram vorbei - der Onlineshop eröffnet bald) aber vor allem eins: die Menschen die dort arbeiten. Ich hab in meinem Leben kaum so wundervolle, offene und herzliche Menschen getroffen wie in Marokko, aber vor allem im World of Waves. Jeder Mitarbeiter ist ein Familienmitglied. Hier wird ernstes Interesse an dir als Mensch gezeigt, wir haben gemeinsam getanzt und Tränen gelacht. So etwas ist mir auch noch nicht passiert. Egal ob happy Boy Abdelila, der dir früh deinen Nous-Nous (marokkanischer Milchkaffe) serviert, Karim der sarkastische Sprüche kloppt oder Abdel und Mounir, die besten Surflehrer der Welt, mit denen du am Strand entlang tanzt. Ihr seid alle großartige Menschen!!!!!

Aber zurück zum Surfhouse an sich. Viele haben mich auf IG gefragt, was an so einem Tag vor Ort passiert und natürlich, was der ganze Spaß kostet. Und Spaß bekommt ihr hier auf jeden Fall.

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Das Surf School Package -  Tagesablauf

Der Tag startet mit einem geilen Frühstück im Restaurant. Mit Blick aufs Meer, frisch gepresstem O-Saft, Kaffe und Avocadobrot lässt es sich mehr als gut leben.

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Gegen 9.30 Uhr gehts dann los zum Surfen. Ihr bekommt vor Ort Wetsuits, Boards und fahrt dann mit den Surflehrern (maximal 5 Schüler auf einen Instructor) zu einem der vielen Spots in der Gegend. Die Surfstunden dauern bis ca. 14/15 Uhr an, je nach Wetter und Bedingungen. In der Regel ist man so 2 Stunden im Wasser, vorher gibst Theorie und dazwischen immer großartige Lunchpakete. Wer eher ins Hotel zurück will, der wird bei bester Parytmusik von Abdel oder Mounir zurückgebracht. Alle Levels sind willkommen.

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Ich hab mittlerweile in Portugal, auf Fuerte und in Südafrika Surfkurse genommen, Abdel und Mounir sind einfach große klasse. Man spürt, dass die beiden ihren Job lieben und die Surfschüler nicht einfach durchschleussen. Ich bin auch immer noch bisschen verliebt in beide. 

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 Abdel und der kleine Doggy, den wir gerettet und zu einem neuen Heim gebracht haben <3

Abdel und der kleine Doggy, den wir gerettet und zu einem neuen Heim gebracht haben <3

Am Nachmittag gehts dann zurück. Das Hotel organisiert bei schlechten Bedingungen, also an Tagen an denen man nicht besonders lange im Wasser bleiben kann, auch Trips ins Umland oder andere sau coole Aktivitäten für die Gäste. Wir waren am ersten Tag mit Abdel und einer französischen Gruppe im Souk in Agadir einkaufen, haben marrokanische Süßigkeiten probiert und hart um unsere Mitbringsel gefeilscht (Sarah und ich haben endlich Hamsa Eheringe :). 

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Am dritten Tag sind wir auch etwas zeitiger zurück und dann noch zu dem erst seit vier Monaten bestehenden Skatepark gefahren. MEGA. Über den Dächern von Taghazout und mit Blick aufs Meer, habe ich das allererste Mal auf einem Longboard gestanden. Und was soll ich sagen: auch hier hat die Liebe auf den ersten Blick wieder zugeschlagen. Ich hab mein nächstes Hobby gefunden, danke dafür…das Gute: geht auch ohne Meer hier in der Heimat. 

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Yoga

17 Uhr findet außerdem auf der schönsten Dachterrasse der Welt Yoga statt. Die Kurse waren großartig und auch gut herausfordernd, da wir meistens tolle Vinyasa Flows gemacht haben, perfekt um die müden Muskeln nachdem Surfen zu dehnen. 

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Am Abend könnt ihr dann beim Sundowner eins der vielen leckeren Gerichte im Restaurant futtern und den Tag ausklingen lassen. Ich empfehle euch am Freitag den Couscous und generell, die marrokanischen Tajines…die Burger waren aber auch mega. Alles. 

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Die Zimmer

Die Zimmer sind einfach einzigartig und haben einen unverwechselbaren Style. Jeder Raum ist nach einem bekannten Surfspot benannt und ist indiviudell eingerichtet. Traditionelles marokkanisches Interior trifft Skandi- Chic, anders kann ich es nicht beschreiben. Einfach wunderschön, hell, super sauber und krass bequeme Betten. Aber lassen wir hier einfach Bilder sprechen.

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Preise

Den oben besprochenen Tagesablauf bekommt ihr im School Package, also sieben Tage inkl. Vollverpflegung, Wifi, Übernachtung, täglichem Surfkurs, Yoga und Zimmer mit Meeresblick für 630€. 

Ganz ehrlich: für den Standart den man hier geboten bekommt, ist das NIX! Und jeder Euro lohnt sich. Ihr könnt im WOW Surfhouse aber auch als Nicht-Gäste Essen gehen, die Surfkurse buchen und am Yoga teilnehmen. Preise findet ihr hier.

Auch die einfach Übernachtung mit Frühstück ist möglich und wenn ihr schon erfahrene Surfer seif, ist das Free Surf & Guiding Package für euch super interessant. 

 

Alle Infos im Überblick:

WOW Surhouse Taghazout

Was soll ich zum Schluss noch sagen, außer: DANKE. Danke für diese wunderbare Woche, ich hab am Abreistag oben im Zimmer ertsmal geheult, weil ich nicht gehen wollte und soviel Spaß hatte. Ich komme wieder, World of Waves.

Lost my heart in Morocco.

Madlén Bohéme