Raus aus der Opferrolle - How to get out of the victim mentality

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Ich möchte kein Opfer mehr sein. 🌵
In meiner Therapie bin ich den Ursachen meiner Probleme auf die Spur gekommen. Mir wurde bewusst, warum ich #Depressionen und eine Angststörung hatte. Ich suhlte mich in diesem Bewusstsein, hatte #Wut, trauerte...konnte diese Gefühle nicht loslassen. Ich sah mich selbst als Opfer. Als Opfer meiner Familie, der Umstände, der Gesellschaft und der Menschen die mir schlechtes taten. Aber am aller schlechtesten tat ich damit mir.
Alle diese negativen Gefühle haben ihre Daseinsberechtigung aber ab einem gewissen Punkt musst du in die #Selbtverantwortung gehen und dein eigenes Leben in die Hände nehmen. Klar können wir unsere Eltern oder wen auch immer ewig dafür verantwortlich machen, dass und gewisse Dinge passiert sind. Aber so wird sich nichts ändern, du wirst nie deinen inneren #Frieden finden und die Erkenntnis, dass nur du selbst dich retten kannst. 
Ich hab gestern eine sehr emotionale Situation erlebt, in der ich vor zwei Jahren noch kollabiert wäre. Sie hätte mich getriggert, mir drei Tage lang Übelkeit beschert. Doch ich hab für mich einfach beschlossen, dass ich keine #Angst mehr haben will. Und wenn du keine Angst mehr vor anderen, vor Gefühlen und vor allem vor dir selbst hast, dann gibst du auch niemanden die Macht über dein #Seelenheilzu bestimmen. 
Also: krieg deinen #Arsch hoch, such dir Hilfe wenn du sie brauchst, trauere, hab Wut aber versöhne dich mit dir selbst und werde aktiv.

Wege zu mehr Gelassenheit - Ways to be more calm

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„...und gib mir die Gelassenheit die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann!"


Heute morgen bin ich gut gelaunt aufgewacht. Hatte nen krassen Tagesplan, alles durchstrukturiert...hab mich auf meine Zeit daheim im Homeoffice gefreut weil ich so viel zu tun hab. Mein alter Arbeitgeber hat die letzte Lohnsteuer nicht ans #Finanzamt gezahlt, all das wollte ich heute morgen klären. Ich war voll in den Startlöchern, sitze so vor meinem Laptop und die Hütte gibt einfach den Geist auf. In mir baut sich #Wut auf, ich fühle mich wie ein 5 jähriges Kind, möchte gerne schreien und heulen und mich auf den Boden schmeißen. Ich denke mir: so eine Scheisse, wieso grad jetzt, wieso mir? Ich rege mich auf. Fühle mich vom Leben betrogen, dass ich alles heut nicht in der Form, in meinem Kontroll(zwang) Modus machen kann. 
#Loslassen - flexibel und happy bleiben.
Nach ca. drei Minuten kommt jedoch die Erkenntnis und der Gedanke: ey, ist doch scheiss egal. Dann musst du eben umplanen. Es kann doch nicht sein, dass deine ganze Gefühlswelt von dieser Situation jetzt abhängt. Bleib entspannt, stell dich auf die neue Situation ein, ändere deine Perspektive. Und ich denke, so ist es mit allen Dingen im Leben. Wir entscheiden wie wir uns positionieren.
In dem Podcast von @lauramalinaseiler hat diese ein spannende Aussage getroffen: hinter jedem Problem steht eine Frage. Meine Frage heute an mich war: warum bist du so schnell gestresst in Situationen die sich anders gestalten als du dachtest? Weil mein Kontrollzwang mir pseudo Sicherheit bietet. Das ist manchmal auch ganz gut aber am Ende bullshit, denn: Life Happens! Und ein kleines Gelassenheitsgebet oder eine #Meditation kann da Wunder wirken:
Gott (ich, Allah,Buddha, Shiva etc.) gib mir die Gelassenheit die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den #Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die #Weisheit, dass eine vom anderen zu unterscheiden!


In diesem Sinne: Namaste 💁🏼‍♀️

 

 

Haaratelier Fanny - Grey Festival Hair, Braids & Flowerpower

Festival Hair...auf Instagram gibt es über 120.000 Einträge zu diesem Hashtag. Dank Coachella, Flowerpower und Hippie-Chick, feiern Braids und Pastell Töne wieder ein alljährliches Sommer Revival. Und ich will auch. Also hab ich Fanny angerufen, was von Blond und Flechtfrisuren erzählt..."machen wir" war ihre Antwort. Am morgen meines Besuchs kam dann eine kleine unerwartete Wendung: "Madlen ich hab heute Nacht von dir geträumt und genau das machen wir mit deinen Haaren, vertraust du mir?" - ich sag mal so: kurz geschluckt habe ich. Aber nach zwei Jahren der Zusammenarbeit, bin ich bei Fanny noch NIE aus dem Haaratelier unzufrieden gegangen. Also Überraschungsbesuch...na da.

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WOW Taghazout - World of Waves Surfhouse Morocco

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Manchmal werden Träume wahr…letztes Jahr habe ich mit dem Surfen angefangen und war von Sekunde eins an schockverliebt. Mein erstes Surf- und Yoagretreat war kaum beendet und ich wusste ich will das wieder machen…heimlich hatte ich den Wunsch, dass es wunderbar wäre über den Blog Surfretreats zu testen, um dann darüber zu schreiben. Pünktlich zu Weihnachten kam kurz vor meinem Abflug nach Südafrika das größte Geschenk: über Instagram lernte ich Katja kennen. Katja ist ursprünglich aus Bayern, die Liebe hat sie nach Marokko geführt. Gemeinsam mit ihrem Mann Ilyass und ihrem Schwager Karim betreibt sie seit Ende 2016 das WOW (World of Waves) Surf House in dem kleinen Ort Taghazout, knapp 30 Minuten Autofahrt von Aagadir entfernt.

Katja lud mich also ein, das wundervolle Boutique Hotel zu testen und sogar Sarah durfte mit.

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Taghazout

Nachdem wir den Termin für Mitte April klargemacht hatten, haben wir Flüge gebucht und sind für ca. 230€ von Leipzig direkt nach Agadir geflogen (Sun Express und Condor fliegen an). Mit dem Taxi ist man ruckizucki in Taghazout und das für 25 Euro. Das Dorf lebte ursprünglich von der Fischerei, bis es in den 1990ern allmählich von der Surfszene okkupiert wurde. Zu Recht. Ganz jährlich gute Surfbedingungen, breite wunderschöne Strände, marokkanischer Charme…ein Paradies für Dudes und das ultimative Hang Loose Gefühl. Wer sich hier her verirrt, der will ab aufs Brett oder einfach entspannen.

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WOW Surfhouse - World of Waves

Das WOW Surhouse hat direkte Strandlage. Wir haben in fünf Tagen keine Sekunden ohne Meeresrauschen verbracht. Zum Hotel gehören ein öffentliches Restaurant, die geilste Dachterrasse der Welt, eine Surfschule und einen Interiorladen.

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Das Besondere an dem Hotel ist neben der traditionellen und doch modernen Inneneinrichtung (die geht übrigens auch auf Katja’s Kappe, schaut mal auf ihrem Interior Account Dari Designs auf Instagram vorbei - der Onlineshop eröffnet bald) aber vor allem eins: die Menschen die dort arbeiten. Ich hab in meinem Leben kaum so wundervolle, offene und herzliche Menschen getroffen wie in Marokko, aber vor allem im World of Waves. Jeder Mitarbeiter ist ein Familienmitglied. Hier wird ernstes Interesse an dir als Mensch gezeigt, wir haben gemeinsam getanzt und Tränen gelacht. So etwas ist mir auch noch nicht passiert. Egal ob happy Boy Abdelila, der dir früh deinen Nous-Nous (marokkanischer Milchkaffe) serviert, Karim der sarkastische Sprüche kloppt oder Abdel und Mounir, die besten Surflehrer der Welt, mit denen du am Strand entlang tanzt. Ihr seid alle großartige Menschen!!!!!

Aber zurück zum Surfhouse an sich. Viele haben mich auf IG gefragt, was an so einem Tag vor Ort passiert und natürlich, was der ganze Spaß kostet. Und Spaß bekommt ihr hier auf jeden Fall.

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Das Surf School Package -  Tagesablauf

Der Tag startet mit einem geilen Frühstück im Restaurant. Mit Blick aufs Meer, frisch gepresstem O-Saft, Kaffe und Avocadobrot lässt es sich mehr als gut leben.

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Gegen 9.30 Uhr gehts dann los zum Surfen. Ihr bekommt vor Ort Wetsuits, Boards und fahrt dann mit den Surflehrern (maximal 5 Schüler auf einen Instructor) zu einem der vielen Spots in der Gegend. Die Surfstunden dauern bis ca. 14/15 Uhr an, je nach Wetter und Bedingungen. In der Regel ist man so 2 Stunden im Wasser, vorher gibst Theorie und dazwischen immer großartige Lunchpakete. Wer eher ins Hotel zurück will, der wird bei bester Parytmusik von Abdel oder Mounir zurückgebracht. Alle Levels sind willkommen.

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Ich hab mittlerweile in Portugal, auf Fuerte und in Südafrika Surfkurse genommen, Abdel und Mounir sind einfach große klasse. Man spürt, dass die beiden ihren Job lieben und die Surfschüler nicht einfach durchschleussen. Ich bin auch immer noch bisschen verliebt in beide. 

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 Abdel und der kleine Doggy, den wir gerettet und zu einem neuen Heim gebracht haben <3

Abdel und der kleine Doggy, den wir gerettet und zu einem neuen Heim gebracht haben <3

Am Nachmittag gehts dann zurück. Das Hotel organisiert bei schlechten Bedingungen, also an Tagen an denen man nicht besonders lange im Wasser bleiben kann, auch Trips ins Umland oder andere sau coole Aktivitäten für die Gäste. Wir waren am ersten Tag mit Abdel und einer französischen Gruppe im Souk in Agadir einkaufen, haben marrokanische Süßigkeiten probiert und hart um unsere Mitbringsel gefeilscht (Sarah und ich haben endlich Hamsa Eheringe :). 

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Am dritten Tag sind wir auch etwas zeitiger zurück und dann noch zu dem erst seit vier Monaten bestehenden Skatepark gefahren. MEGA. Über den Dächern von Taghazout und mit Blick aufs Meer, habe ich das allererste Mal auf einem Longboard gestanden. Und was soll ich sagen: auch hier hat die Liebe auf den ersten Blick wieder zugeschlagen. Ich hab mein nächstes Hobby gefunden, danke dafür…das Gute: geht auch ohne Meer hier in der Heimat. 

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Yoga

17 Uhr findet außerdem auf der schönsten Dachterrasse der Welt Yoga statt. Die Kurse waren großartig und auch gut herausfordernd, da wir meistens tolle Vinyasa Flows gemacht haben, perfekt um die müden Muskeln nachdem Surfen zu dehnen. 

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Am Abend könnt ihr dann beim Sundowner eins der vielen leckeren Gerichte im Restaurant futtern und den Tag ausklingen lassen. Ich empfehle euch am Freitag den Couscous und generell, die marrokanischen Tajines…die Burger waren aber auch mega. Alles. 

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Die Zimmer

Die Zimmer sind einfach einzigartig und haben einen unverwechselbaren Style. Jeder Raum ist nach einem bekannten Surfspot benannt und ist indiviudell eingerichtet. Traditionelles marokkanisches Interior trifft Skandi- Chic, anders kann ich es nicht beschreiben. Einfach wunderschön, hell, super sauber und krass bequeme Betten. Aber lassen wir hier einfach Bilder sprechen.

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Preise

Den oben besprochenen Tagesablauf bekommt ihr im School Package, also sieben Tage inkl. Vollverpflegung, Wifi, Übernachtung, täglichem Surfkurs, Yoga und Zimmer mit Meeresblick für 630€. 

Ganz ehrlich: für den Standart den man hier geboten bekommt, ist das NIX! Und jeder Euro lohnt sich. Ihr könnt im WOW Surfhouse aber auch als Nicht-Gäste Essen gehen, die Surfkurse buchen und am Yoga teilnehmen. Preise findet ihr hier.

Auch die einfach Übernachtung mit Frühstück ist möglich und wenn ihr schon erfahrene Surfer seif, ist das Free Surf & Guiding Package für euch super interessant. 

 

Alle Infos im Überblick:

WOW Surhouse Taghazout

Was soll ich zum Schluss noch sagen, außer: DANKE. Danke für diese wunderbare Woche, ich hab am Abreistag oben im Zimmer ertsmal geheult, weil ich nicht gehen wollte und soviel Spaß hatte. Ich komme wieder, World of Waves.

Lost my heart in Morocco.

Madlén Bohéme