Selbstliebe und...Alkohol

 Foto: Anna Kieselbach

Foto: Anna Kieselbach

#Selbstliebe und…Alkohol
Ich hab mir überlegt, dass ich eine neue Textreihe schreiben werde, nämlich unter dem Motto „Selbstliebe und:…“. Ich möchte mich unter der Perspektive, dass Selbstliebe für mich die Basis für ein authentisches und zufriedenes Leben ist (nein, super happy geht einfach nicht immer) anderen Themen und ihren Bezug hierzu widmen. Heute starte ich zum Thema „Alkohol“. #Alkoholist wohl das am meisten gesellschaftlich akzeptierte Suchtmittel. Kaum eine andere Suchterkrankung (neben Zigaretten) ist soweit verbreitet und lässt sich gut verstecken. Ein Rotwein zum Essen, dass tägliche Feierabendbier, Realitätsflucht am Wochenende. Ich selbst trinke seit knapp einem Monat nicht mehr. Ich würde nicht behaupten dass ich viel getrunken hätte, aber ich wollte mich mal diesem Experiment wagen. Ich finde, dass ein Glas Wein oder Bier, etwas sehr genussvolles sein können…die Dosis macht das Gift. Doch zu aller erst vertrage ich Alkohol nicht mehr (hello 30s 😉 und zum anderen, mag ich es nicht mehr, dass dieser Energieräuber mir am Tag danach meine Lebenszeit nimmt…aber ich spreche jetzt hier von Alkoholdosen die über 2 Gläser hinausgehen. Ich liebe meinen Körper und mich selbst einfach zu sehr, dass ich mir das einfach nicht mehr antun will…und trotzdem ist es ne Herausforderung. Ich hatte am Dienstag meine erste Party ohne…seit ehrlich gesagt keine Ahnung wann. Nicht zu trinken war hier gar nicht das Problem, sondern eher die Tatsache, dass man komisch beäugt wird und natürlich anders drauf ist als der Rest, nicht unbedingt weniger gut…aber es ist tatsächlich erst einmal eigenartig. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Alkohol sollte nie als Mittel genommen werden um sich besser zu fühlen, offener zu werden oder ähnliches, denn am Ende ist das: Selbstverarsche (schönes Wort, oder).
Wie stehst du zu dem Thema?